Sommerschule zur Zukunft der Ernährung


Wie kann und soll ein zukunftsfähiges System der Erzeugung und des Konsums von Lebensmitteln aussehen? Von 27. August bis 5. September beschäftigen sich junge Menschen bei der Sommerschule auf Schloss Kirchberg mit dieser Frage.

 

Die Veranstaltung „Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Angesprochen sind engagierte Landwirtinnen und Landwirte (konventionell und ökologisch), Lebensmittel-Handwerker wie Metzger, Köche und Bäcker sowie Lebensmitteltechnologen, Auszubildende und Berufseinsteiger, alle Menschen mit Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und Lebensmitteln, die unsere Ernährung in Zukunft mit gestalten wollen.

 

Die Teilnehmenden folgen den Lebensmitteln von der landwirtschaftlichen Erzeugung bis zum eigenen Teller. An jedem Tag der Sommerschule beschäftigen sie sich mit einer Stufe der Wertschöpfungskette und erfahren durch Vorträge, Exkursionen und Diskussionen, wie Lebensmittel heute erzeugt werden, welche Probleme das verursachen kann und welche alternativen Wege es gibt.

 

„Ein bunt gemischter Haufen, der für die gleiche Sache eintritt“
Victoria Blüm, Teilnehmerin der Sommerschule 2019

 

Das Konzept der Veranstaltung kommt an. Victoria Blüm jedenfalls ist überzeugt von der Sommerschule. Die 26-Jährige hat bereits einen beeindruckenden Werdegang vorzuweisen: An ihren Master in Geografie, Ernährungspolitik und Nachhaltigkeit hat sie noch eine zweijährige Metzgerlehre drangehängt. Heute arbeitet die Fleischergesellin im Familienbetrieb im südhessischen Lampertheim.

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„Ich war absolut begeistert“, erinnert sich die junge Frau an die Woche im vergangenen Jahr, die sie als „sehr inspirierend“ empfand. Das breite Spektrum der Teilnehmenden – Politik, Handel, Landwirtschaft, Gastronomie, Handwerk – habe den Austausch untereinander so fruchtbar gemacht. „Wir waren ein bunt gemischter Haufen, der für die gleiche Sache eintritt.“ Noch heute ist die Gruppe über WhatsApp in Kontakt und tauscht Interessantes über Ernährung und Nachhaltigkeit aus.

 

„Netzwerke sind auch ein Ziel der Sommerschule“
Dr. Astrid Heid, Bereichsleitung Seminare der Akademie Schloss Kirchberg

 

Das ist ganz im Sinne der Akademie Schloss Kirchberg, dem Bildungs- und Sozialwerk der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. „Die Teilnehmer sind immer begeistert von den Exkursionen und dem Austausch untereinander sowie mit den Experten“, sagt Dr. Astrid Heid, Bereichsleitung Seminare. „Auch nach der Sommerschule bleiben viele miteinander in Kontakt, diese Netzwerke sind ja auch ein Ziel der Sommerschule.“

 

Die Teilnahmegebühr für die Sommerschule liegt bei 480 Euro und beinhaltet das Bildungsprogramm mit Exkursionen, Verpflegung und sieben Übernachtungen im Mehrbettzimmer in Schloss Kirchberg. An- und Abreise organisieren und bezahlen die Teilnehmenden selbst.

 

Studierende und andere mit nachweislich geringen finanziellen Möglichkeiten  können sich auf ein Stipendium bewerben, mit dem sich der Eigenanteil der Teilnahmegebühr auf 140 Euro reduziert. Bitte dies im Bewerbungsbogen angeben. Bei der Vergabe der Stipendien ist die Reihenfolge des Bewerbungseingangs mit entscheidend. Und wem eine Woche zu lang ist, der kommt zum BarCamp der Sommerschule am Samstag, 5. September dazu.

 

Auch Unterstützer können Entscheidern von morgen über ein Stipendium die Teilnahme an der Sommerschule ermöglichen. Der Beitrag liegt bei 700 Euro pro Platz. Ansprechpartnerin ist Dr. Astrid Heid, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Bewerbung für die Sommerschule ist bis zum 14. Juli 2020 möglich.
Das Bewerbungsformular und weitere Infos finden Sie auf unserer Website www.schloss-kirchberg-jagst.de/sommerschule


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