Gelebte Nachhaltigkeit

Wie ein zukunftsfähiges System der Erzeugung und des Konsums von Lebensmitteln aussehen kann, mit dieser Frage haben sich eine Woche lang junge Menschen bei der Sommerschule „Future of Food“ der Akademie Schloss Kirchberg beschäftigt.

 

Tierwohl und Fleischkonsum - Wie stellen wir uns eine ökologisch und ethisch tragfähige Landwirtschaft vor? Zu dieser Frage bezieht Wilhelm Pflanz Stellung, Professor an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Der Dozent, auch Bioland-Schweinemäster im Nebenerwerb, stellt die Tierhaltung im Ökolandbau vor und spart nicht mit selbstkritischen Anmerkungen: „Es ist vieles gut, aber nicht alles bestens.“

 

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Köstliche Schweinereien: In unserer Serie „Vom Rüssel bis zum Schwänzle“ stellen wir jeden Monat bekannte und weniger bekannte Stücke von Schwäbisch-Hällischem Qualitätsschweinefleisch g.g.A. in den Mittelpunkt. Heute: Dicke Rippe.

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Vier Schwäbisch-Hällische Jungsauen und zwei Eber der alten Landrasse leben rund 9000 Kilometer entfernt auf der Weide der Ranch Elpaso im Zentrum der Insel Hokkaido. Wie kommen Hohenlohische Schweine nach Japan? Eine kuriose Geschichte.

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Unser Essverhalten befindet sich im Umbruch, und das nicht erst seit heute. Was essen wir morgen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich Zukunftsforscher wie etwa Hanni Rützler, Food-Trend-Expertin und Herausgeberin des „Food Reports“.

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Der Frühling ist da, und die Schwäbisch-Hällischen Schweine haben ihre große Weide bei Wolpershausen nahe der Autobahn 6 bezogen. Im „Schweineparadies“, wie es Bio-Bauer Rudolf Bühler, der Retter der alten Landrasse nennt, verbringen die Tiere nun den Sommer.

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Eine kleine Initiative entfaltet eine große Wirkung: Die Rettung der alten Rasse der Schwäbisch-Hällischen Schweine und der Wiederaufbau der Zucht hat zur Gründung der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall geführt (BESH). Die starke Gemeinschaft sichert die Existenz der rund 1450 Bauernhöfe in Hohenlohe.

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Deutsche Fernsehsender sind häufig zu Gast im Sonnenhof in Wolpertshausen. Dass ein amerikanischer Sender bei Rudolf Bühler, dem Gründer und Vorstand der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Station macht, ist schon eher die Ausnahme.

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Hand aufs Herz: Werfen Sie manchmal Lebensmittel weg? Kaum jemand wird dies abstreiten. Jedes achte Lebensmittel, das in Deutschland gekauft wird, landet in der Mülltonne. Es sind vor allem Gemüse und Obst (44 Prozent), Back- und Teigwaren (20 Prozent), Speisereste (12 Prozent), Milchprodukte (8 Prozent), Getränke (7 Prozent) sowie Fisch und Fleisch (6 Prozent), 3 Prozent entfallen auf Sonstiges. Etwa 6,7 Millionen Tonnen sammeln sich so pro Jahr in den Privathaushalten als Abfall an. Der Beginn der Fastenzeit ist ein guter Zeitpunkt, Verbraucherinnen und Verbraucher für einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren.

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