Unsere Bauern

Stefan Brenner hält Schwäbisch-Hällische Schweine auf einer Weide, die an seinen Hof in Engelhardsweiler (Ostalbkreis) grenzt. Heute sind die Naturentdecker vom Jugendhaus Ellwangen mit Betreuerin Margret Schreg zu Gast. Der Name der Gruppe ist Programm.

 

Das Angebot richtet sich an Kinder ab sieben Jahren. Acht Jungen und Mädchen sowie zwei Nachwuchsbetreuerinnen sind mit Margret Schreg die fünf Kilometer von Ellwangen nach Engelhardsweiler geradelt. Jetzt stehen sie staunend am Zaun und beobachten die Schwäbisch-Hällischen Schweine, die von ihren Hütten am Hof aus in Richtung Weide wandern. „Warum lässt man die Schweine auf die Weide?“, fragt Stefan Brenner in die Runde. Ein Junge weiß Bescheid: „Damit das Fleisch saftiger schmeckt.“ Stimmt.

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Frank Neber mästet auf seinem Hof in Hörlebach Tiere für die Qualitätsfleischprogramme Weiderind boeuf de Hohenlohe und Hohenloher Heurind. „Ich bin gerne Landwirt“, sagt der 52-Jährige: „Da sehe ich am Ende des Tages, was ich geschafft habe.“

 

Wie lockt man 26 Weiderinder von der einen auf die andere Seite der Bühler? Senior Hans Neber geht die Sache mit List und Maissilage an, die er in die Schaufel des Traktors geladen hat. So folgen die Färsen der Maschine, die das flache Flüsschen durchquert, und machen sich anschließend auf der Nordseite über die Leckerei her. Rund 15 Monate alt sind die weiblichen Rinder der Traditionsrasse Fleckvieh, die auf den Weiden im Bühlertal den Sommer und Herbst verbracht haben. Zweimal pro Woche kontrolliert Hans Neber, ob mit den Zäunen und den Tieren alles in Ordnung ist. Diese haben Vertrauen zu dem Bauer gefasst, der eine Lanze für die arbeitsintensive Haltungsform bricht: „Damit können wir Verbraucher überzeugen.“

 

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Markus Ehrmann treibt’s ganz schön bunt. Zwischen Getreide und Mais finden sich Felder mit Braunelle, Gelbem Labkraut & Co. Rund um Herbertshausen vermehrt der Landwirt Wildpflanzensaatgut.

 

Viele Blühstreifen, die allerorts die Felder säumen, genügen Markus Ehrmanns Ansprüchen nicht. „Lebensraum für Insekten, das bedeutet nicht nur Nahrung, sondern auch Heimat“, klärt der promovierte Landwirt auf. Und die bieten vor allem mehrjährige Pflanzen. Dafür werden unter anderem die rund 50 Wildpflanzenarten verwendet, die er auf seinen Feldern vermehrt. Etwa 25 Hektar hat er dafür reserviert. Auf den anderen Flächen baut er Futtergetreide für die Schwäbisch-Hällischen Schweine an – der Hauptbetriebszweig des Hofs.

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Beim Besuch auf dem Demeter-Hof in Brunzenberg werden wir Zeugen einer Geburt: Die „Junge Paula“ hat auf der Weide ein Kalb zur Welt gebracht. Zuvor hatte sich die Kuh von der Herde abgesondert. „So ist es natürlich und uns am liebsten“, sagt Landwirt Johannes Schöll.

 

Rund 20 Mutterkühe stark ist die Herde vom Buchenhof bei Frankenhardt (Kreis Schwäbisch Hall). Und ganz schön bunt. Vertreten sind Pinzgauer Rinder – eine österreichische Rasse, die auf der Roten Liste gefährdeter Rassen steht, das Limpurger Rind sowie Rinder der Rasse Fleckvieh. Im Stall und auf der Weide am Hof suhlen sich zudem genüsslich Schwäbisch-Hällische Schweine im Schlamm.

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Wer sind die Menschen, die Schwäbisch-Hällische Schweine züchten und mästen? Unsere Bauern haben ein Gesicht – und zeigen es. 25 Filmporträts geben Einblick in die Arbeit unserer Landwirte auf ihren Höfen in Hohenlohe.

 

Die 25 bäuerlichen Familienbetriebe liegen in der Ursprungsregion der EU-geschützten Spezialität Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch. Das geografische Gebiet umfasst den Kreis Schwäbisch Hall und die fünf umgebenden Landkreise Main-Tauber, Hohenlohe, Rems-Murr, Ansbach sowie Ostalb. Für das Filmteam Carsten und Jakob Krüger haben die Bauern ihre Hoftore geöffnet.

 

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Auf dem Bioland-Hof Amann in Hohenlohe bekommen die Kühe keine kalten Füße, dafür aber nasse: Der Weg von der Weide in den Stall führt durch das Flüsschen Rot. Das ist freilich keine Szene aus einem Cowboy-Film: Gemächlich überqueren die schweren Tiere die Furt.

 

An diesem Tag unterstützt die ehemalige Auszubildende Yvonne – seit 2014 ist der Bioland-Hof Lehrbetrieb – Joachim Weber-Amann bei der Arbeit. Und Sky, der freundliche Schäferhund-Dobermann-Berner Sennenhund-Mischling, der laut bellend die Menschen begleitet. Die Kühe scheren sich nicht um ihn. Einige bleiben wie verträumt mitten im Fluss stehen und schöpfen Wasser, andere trotten zügig in Richtung Stall. Sie wissen: Erst wird gemolken, dann gibt’s Abendessen.

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Heuernte! Heute ist Axel Eberhardt, Jungbauer auf dem Schwäbisch-Hällischen Zuchtbetrieb in Hellmannshofen bei Frankenhardt, für einen Milchviehbetrieb auf dessen sechs Hektar großer Wiese mit dem Kreiselheuer unterwegs. Tags drauf wird das Heu zu Ballen gepresst.

 

Ein Schweinezüchter beim Milchbauern? Ja, denn der 24-Jährige ist an diesem Tag für den KLMR im Einsatz. Hinter der Abkürzung verbirgt sich der „Kleine Maschinenring“, ein Zusammenschluss von sechs Landwirten aus Frankenhardt. Axel Eberhardt ist Geschäftsführer des Verbunds – ein Ehrenamt. Er lacht: „Das heißt vor allem, dass ich mich um Buchhaltung und Steuern kümmere und Mädchen für alles bin.“

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Im Offenstall hoch über dem Dorf Wachbach ist aufgetischt: Die Kühe, Kälber und Bullen verspeisen ihr Frühstück. Hier, im Tauberfränkischen betreibt Bio-Landwirt Anton Scheidel Mutterkuhhaltung und Ackerbau. Eine Spezialität seines Hofs sind Linsen.

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Das Blöken weist den Weg. Hinter dem Wohnhaus in Unterfischach, in einem ehemaligen Pferdestall hält André Hutzenlaub seine kleine Herde: elf Mutterschafe und derzeit 15 Lämmer. „Das ist Liebhaberei“, sagt der 28-Jährige, „leben könnte ich davon natürlich nicht.“

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