Hohenloher Bauern im koreanischen Fernsehen


Fernsehjournalisten sind häufig bei den Bäuerlichen zu Gast. Dass aber ein Team des Koreanischen Senders KBS extra nach Europa fliegt, um über die Arbeit der Hohenloher Landwirte zu berichten, das ist schon etwas Besonderes.

 

Das Doku-Spezial befasst sich mit der Vielfalt in der Tierhaltung und stellt Beispiele aus Dänemark und Deutschland der Situation der Bauern in dem asiatischen Land gegenüber. Sendetermin ist Oktober 2018. „Wir wollen die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft als vorbildliches Beispiel aus Deutschland für nachhaltige Landwirtschaft einbeziehen“, erklärt Chin Im von der Medien- und Eventagentur Die Brücke, die die Dreharbeiten vorbereitet hat und das Team begleitet.

 

KBS steht übrigens für Korean Broadcasting System; die Rundfunkanstalt betreibt mehrere Hörfunk- und Fernsehprogramme. Sie ist die älteste öffentlich-rechtliche Anstalt in Südkorea. Deutscher Partner ist das ZDF. KBS World, die internationale Abteilung des Senders, wird in Deutschland im HD-Format und kostenlos ausgestrahlt.

 

Zurück zum Filmteam. Reporter Lee Kyu Myung wird von zwei Kameraleuten begleitet und hat sich gut vorbereitet. Das ist ja schließlich sein Job. Und so spricht er alle Themen an, die in der Schweinehaltung derzeit diskutiert werden: Was bedeutet gute Tierhaltung? Wie können Bauern davon leben? Was zeichnet gutes Fleisch aus? Wie lässt es sich vermarkten?

 

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Chin Im fungiert als Übersetzerin. Im Schaubauernhof des Freilandmuseums Schwäbisch Hall-Wackershofen erklärt Agraringenieurin Marina Bühler die Anforderungen an die Zuchtarbeit mit der alten Landrasse. Bauer Hartmut Schweizer zeigt seinen Stall mit dem großen Auslauf, in dem die schwarzweißen Schweine neugierig die Besucher mustern.

 

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Gute Rasse, gutes Futter und gute Haltung ergeben bestes Fleisch, das belegt das Interview in einer Hotelküche. Das beste Haus in Schwäbisch Hall ist ein Kunde der ersten Stunde und bezieht seit 25 Jahren Ware von den Hohenloher Bauern. Chefkoch Uwe Rahn lobt die Fleischqualität der der Schwäbisch-Hällischen. Die Schweinebäckle wird er im Heimatmenü anbieten, in dem regionale Produkte im Focus stehen. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Gäste wissen, woher die Produkte kommen“, sagt er, „und unsere Gäste legen auch Wert darauf.“

 

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Das Fazit zieht Rudolf Bühler, der Retter des Schwäbisch-Hällischen Schweins. „Wir züchten, wir mästen, wir schlachten, wir verarbeiten, wir vermarkten“, sagt er, „bei uns liegt die gesamte Wertschöpfung in bäuerlicher Hand.“ Reporter Lee Lyu Myung nickt anerkennend: ein vorbildliches Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft.

 

Korean Broadcasting System

 

 

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